Von Oberstaufen bis Istanbul

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Nach dem etwas verzögertem Start in Oberstaufen fuhren wir bis spät in die Nacht bis Udine in Italien, wo wir bei starkem Wind erstmal unsere Zelte aufschlugen.
Am nächsten Morgen sind wir dann an einem wunderschönen Bergsee aufgewacht. Das hat uns natürlich schonmal begeistert. Schnell ging es weiter in Richtung Kroatien. Bereits in Triest hatten wir allerdings ein kleines Problem mit dem Kühler von “James”. Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter über Slowenien nach Kroatien. Da wir schon so viel Zeit verloren haben, entschlossen wir uns die Nacht durchzufahren. Kurz vor Dubrovnik genehmigten wir uns dann 3 Stunden Schlaf auf den Vordersitzen.
Die Stadtbesichtigung ließen wir uns trotz Verzögerung allerdings nicht nehmen. Dubrovnik ist auf jeden Fall eine Reise wert! Nach dem kurzen Sightseeing machten wir uns auf den Weg nach Albanien. Unterwegs erwarteten uns traumhafte Küstenstraßen in Montenegro und ein kleines Bergdorf. In Albanien angekommen war es dann auch schnell vorbei mit den guten Straßen. Nach unzähligen Schlaglöchern erreichten wir Velipoje. Hier brachten wir die gesammelten Sachspenden in ein Kinderheim, das von Schwester Juditha geleitet wird. Es gab einen herzlichen Empfang und gutes Essen, und vor allem wissen wir, dass die Sachen dort richtig aufgehoben sind! Am späten Abend setzten wir unsere Route fort, ließen Tirana hinter uns und übernachteten das erste Mal im Kofferraum an einer verlassenen Tankstelle.
Die Fahrt am nächsten Tag führte uns durch Mazedonien, wo wir auf einer kleinen holprigen Nebenstraße erstmal ein paar Golfbälle anschlugen, nach Griechenland. Eine lose Zündkerze bei “M” ohne das passende Werkzeug kostete uns etwas Zeit. Zum Glück kam ein anderes Team vorbei und konnte helfen unsere Fahrt fort zu setzen. Wir kämpften uns durch Thessaloniki und fanden dann schließlich nachts um 3 noch einen offenen Campingplatz am Meer.
Am vierten Tag ging es dann endlich auf Richtung Istanbul!